3 wichtige Tipps für das Finanzmanagement in der Selbstständigkeit

Finanzmanagement

Lassen Sie uns die drei unten stehenden Finanz-Tipps für Selbstständige durch cleveres Finanzmanagement wie folgt einleiten. In der Startup-Szene allseits bekannt, ist die Warnung der Existenzgründungsberater-Gilde an die Gründungswilligen:

Über 80 % der Existenzgründungen scheitern nach den ersten zwei Jahren

Neben der Hauptursache, dem Finanzmanagement, gibt es weitere Gründe weshalb Existenzgründungen scheitern. Nachfolgend ein Auszug:

  1. Marktfremde Geschäftsidee ohne Käuferpotenzial
  2. Mangelnde Investitionsbereitschaft in das Marketing und die Werbung
    (Irrtum: Neue Kunden gewinnen sich von alleine, dank Internet, Facebook & Co.)
  3. Mangelnde Rücklagen, Unterschätzung der Anlaufzeit, um die ersten Monate
    der Selbstständigkeit zu finanzieren
  4. Fehleinschätzung der Geschäftsidee. Marktgesetz: Der Köder muss dem Fisch schmecken,
    und nicht dem Angler (Zitat aus USA, unbekannte Person)
  5. Technische Gründungswillige, beispielsweise Ingenieure, fehlt es oft an der Kontaktfreudigkeit
  6. Falsches Mindset, indem man sich z.B. bei den ersten Kunden unter Wert verkauft, um Referenzen aufzubauen
  7. Zu großer Fokus auf das Produkt: „Nicht das beste Produkt verkauft sich einfach, sondern das Bekannteste!
  8. Fehlender Erfahrungsschatz oder rudimentäres Wissen über den Verkauf und Vertriebstechniken
  9. Mangelnde Transparenz hinsichtlich der Förderprogramme für Unternehmen
    (z.B. werden Maßnahmen zur Digitalisierung vom Staat mittels nicht rückzahlungspflichtigen Geldern gefördert)
  10. Falsche Ratgeber in der Gründungsphase:
    10.1 Viele Gründungsberater/innen geben Ratschläge, obwohl diese selbst kein richtiges Unternehmen aufgebaut haben
    10.2 Viele Unternehmensberater empfehlen veraltete Mittel und Wege. Weisheit: Nichts ist stetiger als der Wandel

Fehler bei der Finanzplanung in der Selbstständigkeit

1. Finanz-Tipp für Selbstständige: Netto-Netto-Transparenz

Je nach Unternehmensgröße und Gewinn (Ist- oder Sollversteuerung) bekommen Unternehmen durch die Umsatzsteuer-Meldepflicht (siehe: Umsatzsteuergesetz, UStG) die Leitplanken zur Rücklagenbildung vom Finanzamt gestellt. Durch diese Regelung wird frühzeitig vermieden, dass die eingenommene Mehrwertsteuer zur anderweitigen Kostendeckung des Unternehmens verwendet wird.

Dieses Brutto- und Nettoverständnis ist Unternehmerinnen und Unternehmer durch die Rechnungsstellung bekannt. Doch wie können z.B. Gründerinnen und Gründer in den ersten Jahren der Selbstständigkeit vermeiden, dass nicht, wie so oft, nach anfänglicher Schonfrist des Finanzamtes (z.B. durch verzögerter Steuervorauszahlung oder durch die Fristverlängerung, wodurch ein Geschäftsjahr noch zwei Jahre später abgerechnet werden kann), zum Abrechnungszeitpunkt der vergangenen Geschäftsjahre, den finanziellen Verpflichtungen der Ämter nicht nachkommen kann? Die Antwort ist recht einfach: „Schaffen Sie eine Netto-Netto-Transparenz, indem Sie Ihre Geldeingänge auf dem Geschäftskonto, abzüglich der noch folgenden Abzüge bewerten (Einkommenssteuer, Versicherungen, Einkaufskosten, Gemeinkosten, etc.)

Unser Tipp: Arbeiten Sie mit dem Dauerauftragsprinzip, indem Sie Ihre Abgaben im Voraus kalkulieren und auf unterschiedliche Konten verteilen z.B. auf ein Steuerkonto.

2. Finanz-Tipp für Unternehmerinnen und Unternehmer: Vertriebsplanung – und Forecast bis auf die TUN-Ebene

Jede gründungswillige Person, die in der Gründungsphase einen Business-Plan erstellt hat, erinnert sich sicherlich an die Bauchschmerzen während der Umsatzplanung und Vertriebsplanung. Woher soll man auch ohne Erfahrungswerte wissen, welche Umsätze in beispielsweise 9 Monaten erzielt werden? Eventuell helfen recherchierte Zahlen bisheriger Marktteilnehmer und des direkten zukünftigen Wettbewerbs weiter.

Tipp für die Business-Planerstellung: Der Sinn und Zweck des Business-Plans ist es, aus Träumen und Visionen verbindliche Ziele auf die Zahlenebene herunterzubrechen. Bauchschmerzen hinsichtlich der Zielerreichung gehören dazu, sind aber auch hilfreich!

Vermutlich aufgrund der Beratergilde, aber auch aufgrund der Einforderung von verbindlichen Zahlen seitens der Banken oder Investoren, liegt oft der Fokus bei der Finanzplanung auf der Kostendeckung, um selbstkritisch die Frage zu stellen, wie Fixkosten und das Unternehmergehalt gedeckt werden können, ohne in Liquiditätsengpässe zu gelangen. Doch wenn man ehrlich ist, könnten diese Zahlen auch gewürfelt und an den entsprechenden Stellen eingesetzt werden.

Erst durch die Kombination der Finanzplanung (aus der Perspektive der Kostendeckung) mit der Vertriebsplanung auf der TUN-Ebene werden eventuelle Bauchschmerzen aufgelöst und eine bessere Planungssicherheit geschaffen. Welche Aussage hört und fühlt sich für Sie besser an?

1. Pro Monat müssen wir mindestens 10.000 Euro Umsatz erwirtschaften.
2. Pro Monat müssen wir mindestens 3 Kunden gewinnen!

Erfolg ist planbar, um so konkreter Sie das Umsatzziel auf den kleinsten Nenner herunterbrechen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, das Ziel auch wirklich zu erreichen.

Unser Tipp, zur Erhöhung der Verbindlichkeit Ihrer Finanzplanung:

Transformieren Sie Ihre Ziele in konkrete Aufgaben und operative Umsetzungsziele. Hierzu ein Beispiel:

1. Das Umsatzziel beträgt mind. 10.000 Euro im Monat
2. Das Kundenziel pro Monat ist mind. 3 neue Kunden
3. Das Angebotsziel pro Monat ist bei einer angenommenen Auftragsquote von 20%
     mind. 15 Angebote
4. Das Entscheiderkontaktziel ist bei einer angenommenen Angebotsquote von 50%
     mind. 30 Gespräche
5. Das Kontaktziel ist bei einer angenommenen Entscheidererreichbarkeit von 20 %
    mind. 150 Kontaktversuche

Diese beispielhafte operative Vertriebsplanung gibt Ihnen vor, welche Unterziele Sie sicherstellen müssen, um Ihr Umsatzziel zu erreichen. Die jeweiligen Erfolgsquoten müssen verfolgt, gemessen und angepasst werden, um einen Forecast hinsichtlich der Umsätze bestmöglich planen zu können.

3. Finanz-Tipp für clevere Selbstständige: Erzeugen Sie „nicht operative Gewinne“ mit Ihren liquiden Mitteln

Mit den zuvor beschriebenen Finanz-Tipps zur Schaffung einer Netto-Netto-Transparenz und einer Vertriebsplanung auf der TUN-Ebene sollten Sie von Monat zu Monat Gewinne erwirtschaften und natürlich auch Rücklagen bilden. Doch ist eine Rücklagenbildung auf dem Geschäfts- bzw. Girokonto bei der heutigen Zinssituation besonders clever?

Clevere Finanzplanung

Wir haben lange recherchiert und über viele Jahre Lösungen ausprobiert. Da wir keine Vermögensverwaltung oder eine Finanzagentur sind, möchten wir an dieser Stelle nicht auf einzelne Chancen und Risiken des Finanzmarktes eingehen, wie beispielsweise im Aktienhandel. Wir können nur auf unsere Erfahrungen zurückgreifen und die Ziele bei unserer Auswahl offenlegen:

  • Liquide Mittel aus dem Geschäftsbetrieb, welche als Rücklagen zur Seite gelegt werden, müssen mit geringem Risiko angelegt werden
  • Wichtig bei der Anlage dieser liquiden Mittel ist, dass man sich jederzeit kurzfristig seine Rücklagen auszahlen kann
  • Die Anlagezeit sollte nicht langfristig, sondern flexibel sein

Bis zu unserer heutigen Lösung, dachten wir lange, dass wohl am geeignetsten der Aktienhandel ist, welcher auch heute noch ein Teil unseres Gewinnportfolios ausmacht. Jedoch erfordert die eigene Teilnahme am Aktienmarkt, neben einem gewissen Maß an Glück, einen nicht geringen Zeitaufwand, um über die einzelnen Aktien informiert zu sein und zu bleiben. Aus dieser Situation heraus, haben wir uns auf die Suche nach Alternativen gemacht und möchten folgenden Impuls geben:

Unser Anlage-Tipp: Einen Großteil unserer geschäftlichen Liquidität investieren wir seit geraumer Zeit in den Forex-Markt.

Von langjährigen Experten durchgeführt nutzen wir seither diese Vorteile:

1. Wir genießen ein Rundumsorgpaket, indem wir uns über die einzelnen Währungspaare nicht selbst informieren müssen
2. Wir sind mit einem kleinen Betrag eingestiegen, um die Seriösität des Anbieters zu testen und haben später aufgstockt
3. Die Gewinne sind äußerst lukrativ und haben nicht nur einen jährlichen, sondern einen monatlichen Zinses-Zins-Effekt
4. Das effektive Risiko besteht täglich ca. nur 4 Stunden, wobei nicht mehr als mit 3% der Investitionssumme ins Risiko gegangen wird. 5 Monate in Folge wurden keine Verluste erzielt, trotz Marktherausforderungen wie Corona & Ukraine-Krieg
5. Rückzahlungsanfragen wurden mittels Expressüberweisung noch am selben Tag überwiesen.

Blick unter unsere Motorhaube – Wir zeigen Ihnen, wie wir es machen!

Seit über 10 Jahren vertrauen unsere Sales-Community-Mitglieder unserem operativen und auch spontan nutzbaren Unterstützungsangebot „Best-Practice Session„. Anstatt mittels Coaching- oder Beratertage zu helfen, lösen wir seither individuelle Herausforderung, kurz und knackig, gemeinsam aus der Ferne, z.B. digital mittels Bildschirmteilung. Dieses Prinzip bietet sich als Ergänzung zu diesem Artikel an, indem wir uns einfach digital verabreden, um zu den jeweiligen Tipps, unsere operativen Werkzeuge live zu zeigen.

    Best-Practice Session im Wert von 190 € bis zum 31.10.2022 kostenlos!

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    Folgende Unterstützung möchte ich kostenlos in Anspruch nehmen:

    Schaffung von mehr Netto-Netto-Transparenz
    Vertriebsplanung - Forecast bis auf die TUN-Ebene
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    Interessenten und Kunden mittels digitalen Vertrieb gewinnen

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    Wir würden uns freuen wenn Sie uns vorab Ihren Status Quo stichpunktartig skizzieren:

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