Internet-Marketing-Startups

Eine eigene Firmenwebsite – ist das wirklich notwendig?

Eine eigene Webpräsenz für das Unternehmen gehört bei vielen Gründern heute ganz selbstverständlich zu den ersten Schritten für den Geschäftserfolg dazu. Andere Jungunternehmen sind eventuell im Glauben, dass eine eigene Webseite für das geplante Business nicht erforderlich ist und z.B. ein Instagram oder YouTube Kanal mit vielen Followern ausreichend ist. Warum das heutzutage nicht mehr stimmt und wirklich jeder sich mit dem eigenen Auftritt im digitalen Raum beschäftigen sollte, ist Thema dieses Artikels.

Autor: Thomas W. Frick (LinkedIn-Profil / Xing-Profil)

Vorteile einer eigenen Webseite

Eine eigene Webseite bringt einem Unternehmen eine Reihe von Vorteilen. Beispielsweise ist die Webseite eine gute Plattform, um das eigene Unternehmen zu präsentieren. So werden hier das Portfolio an Produkten und Leistungen oder die Idee des Startups vorgestellt. Dann ist die Website auch eine wichtige Komponente im Marketing. Die eigene Website ist das Aushängeschild des Unternehmens. Sie dient zur Steigerung der Reichweite, unterstützt bei der Zielgruppenansprache, formt die eigene Marke und hilft bei der professionellen Außendarstellung. Zusätzlich gibt es Methoden, um die Reichweite im Internet zu vergrößern. Richtig durchgeführt, bringt dies relevanten Traffic, indem die Zielgruppe die eigene Seite besucht und somit zu potenziell mehr Umsatz beiträgt.

Tipp für die Anfangsphase: Wichtige Maßnahmen sind unter anderem das Linkbuilding in der Gründungsphase oder die Suchmaschinenoptimierung

Eine eigene Webseite betreiben – einfacher und günstiger, als viele denken

Gerade in der Gründungsphase ist das Budget meist knapp. Daher sparen Startups oft oder verschieben bestimmte Ausgaben zunächst. Bei der eigenen Webseite sollte hingegen nicht gespart werden, vor allem, da die Basis heutzutage sehr günstig auf die Beine gestellt ist. Dabei ist gerade die Domainauswahl ein Erfolgsfaktor ein enorm wichtiger Teil des Webauftritts. Die Domain sollte möglichst kurz und einprägsam, gleichzeitig aber auch aussagekräftig sein. „Reifenhandel-Meier.de“ beispielsweise zeigt direkt an, was das eigene Unternehmen an Leistungen bietet, und lässt sich gut merken.

Ebenso wichtig ist die Wahl der Top-Level-Domain (TLD), also der Endung der Webadresse. Diese sollte unbedingt zur Zielgruppe und zum eigenen Markt passen. Für ein Start-up in Deutschland ist so eine .de-Domain die übliche TLD. Wer aber ausschließlich lokal aktiv ist, beispielsweise im Handwerk, der kann auch auf eine der Städte-Domains ausweichen. In Deutschland sind dies unter anderem .hamburg, .berlin oder auch .bayern. Innovative Unternehmen, z.B. Softwarehersteller setzten in den letzten Jahren oft auf .io-Domains und im wachsenden Markt der Künstlichen Intelligenz, ist die .ai-Domain, schon fast zur Selbstverständlichkeit, für KI-Tools geworden.

Preisliches Beispiel: Wenn Gründer zum Beispiel bei united-domains Preise vergleichen, um weitere Anbieter als bei unseren letzten Artikel zu nennen (Herstellerunabhängigkeit), so liegen die Kosten dafür bei unter zehn Euro im Monat. Weitere Details wie z.B. WordPress-Hosting inkl. Wunschdomain-Check, unter Domain kaufen.

Weitere Ergänzungen zur Stärkung des digitalen Auftritts

Mit der eigenen Webseite ist die Tätigkeit im Bereich Online-Präsenz heutzutage jedoch nicht abgeschlossen. Sinnvoll ist es, sich ebenfalls auf den sozialen Medien zu präsentieren. Das hilft vor allem beim Aufbau der lokalen Reichweite und bei der Suche nach Fachkräften für das eigene Unternehmen.

Zu den ersten Schritten gehört es, das eigene Firmenprofil auf Google My Business zu reservieren und mit allen Informationen zu füllen. Hier ist dann auch eine Verknüpfung zur eigenen Webseite möglich, um weiterführende Informationen zu vermitteln. Weiter gibt es auch die Möglichkeit, mittels Social Advertising, ergänzend zu den organischen Posts, in der Social-Media-Welt auf sich aufmerksam zu machen.

Tipp: Besonders im B2B-Umfeld denken viele Unternehmen, dass eine hohe Aktivität auf LinkedIn zu einer großen Sichtbarkeit führt. Das ist leider nicht der Fall. Ohne Paid Media, sprich Anzeigen auf der Plattform, ist es schwer, bei seiner Zielgruppe auf LinkedIn nachhaltig sichtbar zu machen.

Kooperationsmarketing, vor allem die Kooperation mit etablierten Influencern hat sich als sehr effektiv erwiesen. Dies gilt besonders dann, wenn Startups trendige und innovative Produkte bekannt machen wollen. Die Auswahl des richtigen Influencers mit der passenden Zielgruppe stellt sicher, dass direkt die Gruppe erreicht wird, bei der das Produkt Interesse weckt. Dafür geeignet sind Plattformen wie Instagram und YouTube.

Auf dem Laufenden bleiben

Mit einer Anti-Spam-Garantie und dem kostenlosen Informationsservice informieren wir dich, gemäß deiner Themenauswahl kompakt über weitere Tipps. Einfach hier deine Interessen und Themen aus: https://existenzpower.de/infoservice/

infoservice

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen